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Die Dampflokomotive (kurz Dampflok) ist eine Bauform der Lokomotive, die mit Hilfe von Wasserdampf angetrieben wird. Neben der weit verbreiteten Regelbauart mit Dampferzeuger und Kolbendampfmaschinen gibt es Sonderbauarten wie feuerlose Lokomotiven, Zahnradlokomotiven, solche mit Einzelachsantrieb, Turbinen-, Kondens- und Hochdrucklokomotiven.

Dampflokomotiven waren die ersten selbstfahrenden, maschinell angetriebenen Schienenfahrzeuge und dominierten den Schienenverkehr von seiner Entstehung bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Dampflokomotiven waren auch Träger der nunmehr einsetzenden rasanten Entwicklung der Transporttechnik sowie des nationalen und internationalen Handels. Mit dem Aufkommen modernerer Antriebstechnologien wurden die Dampflokomotiven wegen ihres schlechten Wirkungsgrades, des hohen Bedienungs-, Wartungs- und Reparaturaufwandes nach und nach von Diesel- und Elektrotriebfahrzeugen abgelöst. Im 21. Jahrhundert ist die Fertigstellung neuer Dampflokomotiven eine Ausnahme. Erwähnenswert ist die Fertigstellung der britischen 60163 Tornado im August 2008 durch den A1 Steam Locomotive Trust.

Dampflokomotiven der Regelbauart bestehen hauptsächlich aus dem Dampfkessel, in dem Dampf aus der Energie des Brennstoffes erzeugt wird, einer Kolbendampfmaschine, welche die Druckenergie des Dampfes in mechanische Bewegungsenergie umwandelt, dem Fahrgestell mit Rahmen und Radsätzen und einem Führerstand zur Bedienung der Maschine. Die erforderlichen Brennstoff- und Wasservorräte werden entweder auf der Lokomotive selbst (Tenderlokomotive) oder in einem, fest mit dieser gekuppelten Fahrzeug, dem Tender (Schlepptenderlokomotive) mitgeführt .

Auf oder am Lokomotivrahmen sind der Dampfkessel mit der darin eingebauten Feuerbüchse, die Dampfmaschine und der Führerstand montiert. Dieser Rahmen wird vom Treibradsatz, den über Kuppelstangen verbundenen Kuppelradsätzen und oft zusätzlichen antriebslosen Laufradsätzen getragen. Die Kolbendampfmaschine hat in der Regel zwei, aber auch drei und vier Zylinder, die seitlich außen am oder (und) innerhalb des Rahmens angebracht sind. Die oszillierenden Bewegungen der Kolbenstangen werden mittels der Treibstangen auf die Kurbelzapfen der Radsätze übertragen und so in eine Drehungbewegung umgewandelt.

Die verbreitetste und einfachste Bauform der Dampflokomotive hatte vorn ein bis zwei Laufrad-Sätze und darauf folgend drei bis fünf miteinander gekuppelte Treibachsen sowie eventuell noch einen Laufradsatz unter dem Führerhaus. Die Dampfmaschine bestand aus einem Kessel mit Nassdampf- oder Heißdampferzeugung und zwei doppelt wirkenden Zylindern mit einfacher Dampfdehnung.

In den 1920er Jahren entstanden in Deutschland ELNA-Dampflokomotiven. Die Abkürzung ELNA steht für Engerer Lokomotiv-Normen-Ausschuß. Die Lokomotiven sollten durch Vereinheitlichung wirtschaftlicher produziert und betrieben werden können.

Unter dem Namen Einheitslokomotiven wurden ab 1925 unter der Regie der Deutschen Reichsbahn, unter Leitung des früheren Reichsbahndezernenten Richard Paul Wagner, Dampflokomotiven entwickelt und gebaut. Man hatte sich entschlossen, bewährte Länderbahnlokomotiven durch Neuentwicklungen zu ersetzen. Hauptgründe waren die Verwendung einheitlicher Bauteile und eine Normierung. Einheitliche Lager, Speisepumpen, Rauchrohre, Zylinderblöcke, Armaturen machten die Austauschbarkeit einfacher und den Unterhalt günstiger. Die erste Einheitslok war die Baureihe 01 als 2’C1’h2 . Spätere Lokomotiven der Deutschen Bundesbahn wurden auch als Standard-Typen in großen Serien gebaut.

Während in den 1970er Jahren das Kapitel der Dampflokomotiven abgeschlossen schien, lieferte die Schweizer Maschinenfabrik SLM (Dampflokomotivfabrik heute DLM) 1992 drei neue leichtölgefeuerte Dampflokomotiven für Schmalspurbahnen aus. Die Fahrzeuge werden dort eingesetzt, wo Dampflokomotiven aufgrund der höheren Attraktivität für Touristen bei mit Diesellokomotiven vergleichbaren Betriebskosten deutlich höhere Einnahmen versprechen. 1996 konnten drei weitere Lokomotiven an die österreichische Schafbergbahn verkauft werden, seither sind keine Verkäufe mehr bekannt. Im Sommer 2004 verkaufte die Transports Montreux-Vevey-Riviera ihre 1992 gekaufte Lok mangels Rentabilität an die Brienz-Rothorn-Bahn, welche bereits mehrere DLM-Maschinen besitzt. Ansonsten genießen die verbliebenen, nicht verschrotteten Dampflokomotiven oftmals einen Ehrenplatz als Denkmäler der Technikhistorie oder werden von Technik-Interessierten in der Freizeit betriebsbereit gehalten.

Zwanzig Jahre nach dem Ende des Dampflokneubaus in Deutschland - 1988 wurde eine letzte Serie von Dampfspeicherlokomotiven für Industriebetriebe der DDR in Meiningen gefertigt - entstehen im Jahr 2009 wieder zwei Neubauten von Dampfloks im Dampflokwerk Meiningen. Es handelt sich dabei um Nachbauten zweier ostdeutscher Schmalspurloktypen: Zum einen wird für die Bäderbahn Molli eine vierte Lokomotive der DRG-Baureihe 99.32 gebaut, zum anderen erhält der VSSB einen Nachbau einer sächsischen I K. Beide Lokomotiven sollen im Sommer 2009 fertiggestellt werden.



Quelle: WIKIPEDIA

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