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Impressionen Fotos / Bilder Zisterzienserabtei Zisterzienserkloster Kloster Marienstatt des Bistum Limburg im  Westerwald WW - RLP

Die Abtei Marienstatt liegt in der Ortsgemeinde Streithausen, die zur Verbandsgemeinde Hachenburg im Westerwaldkreis gehört. Die Abtei ist gleichzeitig Wallfahrtsort des Bistums Limburg.

Das Zisterzienserkloster, Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet, umfasst eine frühgotische Basilika mit der größten Orgel im Westerwald, eine Bibliothek, ein Brauhaus mit Restaurant, eine Buch- und Kunsthandlung, ein Gästehaus und ein traditionsreiches Gymnasium in privater Trägerschaft, das altsprachlich orientiert arbeitet.
Das Kloster liegt in einem Tal vier Kilometer von Hachenburg entfernt direkt an der Nister.
Die Abtei Marienstatt steht über ihr Mutterkloster Heisterbach im Siebengebirge (gegründet 1198) sowie über dessen Mutterkloster Himmerod, das wiederum 1134 von Clairvaux aus gegründet wurde, in direkter Nachfolge des Gründungsklosters der Zisterzienser, der Abtei Citeaux.
1212 wurde das Kloster begünstigt durch eine Güterschenkung des Kölner Burggrafen Eberhard von Aremberg und seiner Gemahlin Adelheid von Molsberg gegründet. Vermutlich begannen noch im gleichen oder im folgenden Jahr die Bauarbeiten am Ursprungsstandort im heutigen Neunkhausen. Denn als die Klostergründung 1215 durch den Trierer Erzbischof Dietrich bestätigt wurde, müssen, entsprechend den zisterziensischen Regeln, bereits die wichtigsten Klostergebäude vorhanden gewesen sein. Am Bernhardsfest 1215 zog der Gründungskonvent unter Abt Hermann aus Heisterbach aus.

Weil die Schenkung unmittelbar nach der Klostergründung von den Erben der inzwischen gestorbenen Gräfin angefochten wurde und die Landwirtschaft wegen des rauen Klimas und des kargen Bodens am Standort des Klosters schwierig war, beantragte Abt Hermann bereits 1220 die Umsiedlung des Klosters. Im gleichen Jahr wurde das Thema auf dem Generalkapitel des Ordens in Citeaux behandelt. Die Äbte von Heisterbach und Altenberg erhielten den Auftrag, den Antrag Marienstatts zu überprüfen und unabhängig darüber zu befinden. Vermutlich nahmen sie Verhandlungen mit Graf Heinrich III. von Sayn und seiner Frau Mechthild von Landsberg auf. Am 27. Februar 1222 schenkte das Paar der kleinen Klostergemeinschaft schließlich die Grundherrschaft Nistria im Tal der Nister und eine Weinrente in Metternich bei Koblenz. Die Landeshoheit über das Kirchspiel Kirburg blieb ebenfalls in Händen des Klosters. Die "Marienstatter Tafeln" von 1324, die sich heute im Rheinischen Landesmuseum (Bonn) befinden, berichten über den Ortswechsel: Die Gottesmutter Maria sei Abt Hermann im Traum erschienen und habe ihn auf einen mitten im Winter blühenden Weißdornstrauch als neuen Klosterstandort hingewiesen. Damit verbunden ist die Namensgebung "locus Sanctae Mariae" – Stätte Mariens: Marienstatt. Zur Erinnerung an diese wundersame Begebenheit nahm die Abtei einen blühenden Weißdornzweig in ihr Wappen auf.

Mit der ersten Kirchweihe am Fest des Apostels Johannes (27. Dezember 1227) unter dem zweiten Abt Conrad siedelte die Gemeinschaft endgültig an den heutigen Platz um. Die Verlegung hatte einen Bistumswechsel zur Folge, das Kloster unterstand fortan dem Kölner Erzbischof. Unter Abt Kuno wurde die Kirche ab 1243 weiter ausgebaut. Am 27. Dezember 1324, unter Abt Wigand von Greifenstein, wurde der erweiterte Bau vom Kölner Erzbischof Heinrich II. von Virneburg erneut eingesegnet. Damit waren die Erweiterungsarbeiten aber nicht abgeschlossen. Anhand von Bauuntersuchungen lässt sich eine weitere Ausbauphase bis etwa 1425 nachweisen. Mit der 1476 erfolgten Zulassung von Frauen zum Besuch in der Klosterkirche an drei Tagen im Jahr und der Beschränkung dieser Erlaubnis auf den achten Tag nach Fronleichnam wurde 1485 der Grundstein für den wichtigsten Marienstatter Wallfahrtstag gelegt.

Der Marienstätter Hof in Dorchheim

Im Jahr 1272 schenkte ein Kuno von Weilburg, genannt „von Dorchheim“, der Abtei Marienstatt verschiedene Rechte in Dorchheim. Die Abtei richtete in der folgenden Zeit eine eigenständige Kellerei ein und erwarb planmäßig weitere Besitzungen im Elbachtal. Alleine in der Gemarkung Dorchheim umfasste der Besitz über 200 Morgen Land. Ebenfalls erlangte die Abtei das Kirchenpatronat über die dortige St. Nikolauskapelle. Dieser Besitz erlosch erst mit der Säkularisation der Abtei.

Die Abteikirche Unserer Lieben Frau von Marienstatt gilt als erste gotische Kirche östlich des Rheins. Bereits 1222 begonnen, bauten die Mönche über 200 Jahre an ihrer Kirche, bis sie 1425 vollendet war. Die Kirche hat ein dreischiffiges, siebenjochiges Langhaus an das sich ein Querhaus und ein runder Chor mit Chorumgang anschließt. Getreu der zisterziensischen Idee ist sie sehr schlicht gehalten, hat nur einen Dachreiter anstatt Türme und ist außen nicht farbig gestaltet. Im Inneren finden sich jedoch abweichend hiervon Schnitzereien am Chorgesthül und Kapitellschmuck.

Im Barock wurde die Kirche von 1688 bis 1720 unter Abt Benedikt Bach entsprechend ausgestaltet und mit zahlreichen Barockaltären versehen. Die barocke Ausstattung wurde jedoch später bis auf die Altäre rückgängig gemacht.
Am 27. Juli 1927 verlieh Papst Pius XI. der Kirche den Ehrentitel Basilica minor.
Das um 1290 geschaffene Chorgestühl ist eines der ältesten noch genutzten Chorgestühle Deutschlands.

Besonders sticht der Hochaltar der Basilika mit dem Ursulaschrein hervor. Der Altaraufsatz (Retabel), in dessen unterem Bereich in aufgeklapptem Zustand Schädelreliquien und zwölf Reliquienbüsten der Heiligen Ursula von Köln und ihrer Gefährtinnen zu sehen sind, gehört mit dem Oberweseler Goldaltar und dem Klarenaltar im Kölner Dom zu den bedeutendsten mittelalterlichen Flügelaltären des Rheinlands. Des Weiteren zeigt das Innere des Schreins im oberen Bereich Darstellungen der zwölf Apostel sowie der Krönung Mariens. Das gesamte Retabel wurde von 2001 bis 2008 umfassend restauriert.

Neben zahlreichen steinernen und gusseisernen Grabplatten befindet sich in der Abteikirche das gut erhaltene spätmittelalterliche Hochgrab des Grafen Gerhard von Sayn († 1493) und seiner Frau Elisabeth von Sierck († 1489). Es trägt auf einer steinernen, bemalten Tumba zwei hölzerne, überlebensgroße Figuren des gräflichen Paares. Ein schmiedeeisernes Gitter schließt das Grabmal ab.

Die von der Firma Rieger gebaute Orgel von 1969 hat 66 Register verteilt auf 4 Manuale und Pedal. Sie verfügt über die einzigen authentischen spanischen Trompeten außerhalb der iberischen Halbinsel. Im Zuge der Gesamtsanierung der Basilika seit 2001 wurde die Orgel 2006 und 2007 um vier Bassregister, eine Celesta-Harfe und ein Glockenspiel erweitert.
Die neuen Chorfenster schuf 2005 der Glasmaler Wilhelm Buschulte.
Die 1947 an das südliche Seitenschiff der Kirche angebaute Gnadenkapelle beherbergt das Gnadenbild von Marienstatt. Die im frühen 15. Jahrhundert entstandene Darstellung der "schmerzhaften Muttergottes" stammt aus dem Donau-Alpenraum; sie wird nachweislich seit 1425 in Marienstatt verehrt.
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Quelle:  WIKIPEDIA

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